Mit diesen Zauberübungen und Experimenten

kannst du deine Zauberkräfte testen und stärken. 

Kichererbsen-Experiment

Dieses Experiment zeigt, dass Worte und Gedanken eine starke Wirkung haben. Auf uns selbst sowie auf andere.

  • Fülle 3 leere Marmeladengläser etwa zur Hälfte mit Wasser.
  • Leg in jedes Glas je eine Kichererbse (ungekocht!).
  • Beschrifte die 3 Gläser:
    • Glas 1: Ich liebe dich
    • Glas 2: Ich hasse dich
    • Glas 3: keine Beschriftung
  • Schenke den Kichererbsen täglich mindestens zweimal deine Aufmerksamkeit.
    • Schicke Kichererbse 1 liebevolle Gedanken oder Worte. Lass sie wissen, wie wundervoll sie ist.
    • Sende Kichererbse 2 hassvolle Energie. Gib ihr zu spüren, wie unausstehlich du sie findest und wie falsch sie ist.
    • Ignoriere Kichererbse 3.
  • Mach dies 7 Tage lang und schau, was nach und nach passiert.

Imaginations-Übungen

Bestimmt bist du schon einmal schweißgebadet aus einem Traum aufgewacht. Es war zwar nur ein Traum, aber es fühlte sich absolut real an. Obwohl dein Körper gemütlich im Bett liegt, kannst du im Traum das Gefühl haben zu rennen, zu fallen, zu schwimmen, ja sogar zu fliegen. Im Traum ist alles möglich. Wir können uns zwar nicht teleportieren, aber mit unseren Gedanken können wir überall hinreisen, wo wir wollen. Und das nullkommaplötzlich. Unser Geist ist ein Raum- und Zeitreisender! Ist das nicht krass?

Im Traum zeigt sich, wozu unser Geist fähig ist. Er kreiert eine eigene Realität, die sich für uns in dem Moment absolut echt anfühlt. Das gleiche findet statt, wenn wir einen Film schauen und uns voll mitreißen lassen. Wir fühlen, was die Protagonisten fühlen, obwohl es nicht real ist.

Dein Gehirn kann zwischen Realität und Fantasie nicht unterscheiden. Das Gehirn weiß nicht, ob du etwas persönlich erlebst oder etwas träumst oder dir einen Film anschaust. Wenn du ganz eintauchst in deine Erfahrung, egal ob körperlich, geistig oder visuell, ruft dies Emotionen und körperliche Reaktionen in dir hervor.

Diese Tatsache können wir nutzen, um mit der Kraft der Imagination (Vorstellungskraft) bestimmte Erlebnisse und Dinge in unser Leben zu locken. Wenn du dir etwas lebhaft vorstellen kannst, werden Träume wahr.

Übung 1: Der Biss in die Zitrone

Stell dir (mit geschlossenen Augen) vor, dass du eine Zitrone in deiner Hand hältst. Spüre ihre Schale, die kleinen Dellen… Kannst du auch vor deinem geistigen Auge die leuchtend gelbe Farbe sehen? Schneide die Zitrone in deiner Vorstellung entzwei. Nimm die eine Hälfte und beiß rein.

Du wirst vermutlich die Säure der Zitrone zu spüren meinen. Vielleicht zieht sich dein Gesicht zusammen und dein Mund entwickelt Speichel.

Diese Übung zeigt sehr schön, wie der Körper auf deine Vorstellung reagiert.

Übung 2: Rumpfbeuge

Mach eine Rumpfbeuge. Beug dich mit gestreckten Beinen so weit vornüber, wie möglich. Wie weit kommen deine Hände? Berühren die Fingerspitzen den Boden?

Komm wieder hoch.

Nun stell dir vor, wie du das nächste Mal 10cm weiter runterkommst, z.B. kannst du jetzt mit der flachen Hand den Boden berühren.

Mach erneut eine Rumpfbeuge. Du wirst feststellen, dass du dich tiefer beugen kannst, weil du es dir zuvor vorgestellt und ein klares Zeil hattest.

Übung 3: Rumpfdrehung

Streck einen Arm seitlich aus.

Nun zieh den Arm nach hinten und dreh deinen Rumpf, so weit es geht. Wenn du denkst, es geht nicht mehr, probiere es noch ein kleines Stückchen.

Schau über deinen Mittelfinger und merk dir den Punkt, wo er hinzeigt.

Komm zurück zur Mitte.

Such dir jetzt einen Punkt im Raum, der etwas weiter liegt, als die Stelle, zu der dein Finger zuvor gezeigt hat.

Mach die Übung erneut. Bestimmt schaffst du es diesmal bis dorthin.

Übung 4: Starker Arm (Partnerübung)

Streck deinen Arm nach vorne aus.

Bitte deinen Partner, die Hand auf deinen Unterarm zu legen und nach unten zu drücken. Du drückst dagegen und versuchst, den Arm oben zu halten.

Vermutlich wird dein Partner es schaffen.

Nimm dir einen Moment Zeit, und stell dir vor, deine Hand stützt sich auf einen Pfosten. So wäre es unmöglich, deinen Arm runterzudrücken. Stell dir diesen Pfosten unter deiner Hand also deutlich vor.

Wenn du soweit bist, wiederhole die Übung. Gewiss wird dein Partner einen Unterschied merken und größere Mühe haben, deinen Arm runterzudrücken.

Übung 5: Der geschlossene Ring (Partnerübung)

Forme mit Daumen und Zeigefinger einen Ring.

Drück die Finger fest zusammen.

Bitte jemanden zu versuchen, die Finger auseinanderzuziehen.

Vermutlich wird dein Partner es nach wenigen Versuchen schaffen.

einen Kreis bildeten.

Nun sag, dass du es nochmal versuchen willst. Dieses Mal stellst du dir vorher vor, dass der Ring, den deine Finger formen, ein Eisenring oder ein Goldring ist. Sprich dazu innerlich zu dir selbst: Dies ist ein geschlossener Ring.

Wenn du bereit bist, lass deinen Partner nochmal versuchen, den Ring zu öffnen. Bestimmt wird es diesmal nicht mehr möglich sein – oder zumindest mit viel größerer Mühe. Du wirst auf jeden Fall einen Unterschied feststellen.

Übung 6: Tu so als ob

Stell dir die Person vor, die du sein möchtest, die all das kann, was du können möchtest, die all das hat, was du haben möchtest. Schlüpfe in diese Rolle und sei diese Person.

Als kleine Kinder haben wir das ständig gemacht. Warum damit aufhören?

Spiele, die das Glücksgefühl ansteigen lassen

Glücksgefühle erzeugen

Schwinge so oft wie möglich in der Energie des Glücks, dann erfüllen sich all deine Wünsche nach und nach wie von selbst.

Das Königreich des Glücks ist in deinen Gedanken und Gefühlen. Sorge also für positive Gedanken, dann wirst du dich auch positiv fühlen.

Lenke deinen Fokus auf das Gute und Schöne statt auf deine Probleme und Sorgen! Du kannst dich über das ärgern, was du nicht haben willst oder du kannst dich mit dem beschäftigen, was du ersehnst. Dein Leben wird sich an dieser Entscheidung orientieren. Denn der Schlüssel zu einem erfüllten Leben ist: Du kannst nicht an zwei Dinge gleichzeitig denken. Wenn du aufzählst, wofür du dankbar bist, vergisst du in dem Moment deine Sorgen.g

Wie kannst du das tun?

  • Achte auf das Gute und Schöne in deinem Leben und sei dankbar dafür. Führe ein Glücks- oder Dankbarkeitstagebuch, in das du jeden Tag hineinschreibst, was dich glücklich macht, wofür du dankbar bist, was du liebst.
  • Tue, was du gerne tust. Höre schöne Musik, schau dir ein inspirierendes Video an oder einen guten Film, lies ein Buch, mach etwas Kreatives, schreib ein Gedicht, erschaffe oder erforsche etwas, unternimm was mit Freunden, mach Sport, mach Musik, geh raus in die Natur… Wenn du die Wahl hast, mach, was auch immer du gerne machst. Versuche stets, in das, was du tust, voll einzutauchen. Dann bist du im Flow.
  • Nimm schöne Erlebnisse bewusst wahr. Saug sie in dich rein. Bade dich in dem schönen Gefühl. Fühle es mit dem ganzen Körper.
  • Erinnere dich an schöne Momente in der Vergangenheit.
  • Träume! Stell dir Situationen vor, die noch nicht eingetroffen sind, die dich glücklich stimmen.
  • Nimm wahr, wenn sich deine Wünsche verwirklichen. Staune, wie deine Gedanken und Gefühle die Umstände dieser Welt formen. Sei wachsam für Zeichen und Veränderungen. Erfreue dich daran, wie dein Leben mehr und mehr zu deinem Traumleben wird.

Das »Ich mag«-Spiel

Mögen anstatt wünschen! Das, was man am meisten mag, ist oft auch das, was man sich am meisten wünscht. Indem du dich ganz einfach auf das konzentrierst, was du magst und dich daran erfreust, kommst du nicht in ein Gefühl des Mangels, wie es beim Wünschen leicht passieren kann. Es fühlt sich unbeschwerter an, wenn man sich die Dinge, nach denen man sich sehnt, nicht wünscht, sondern sie einfach nur mag und gut findet. Male dir die tollsten Fantasievorstellungen aus und möge sie einfach nur. Hab einfach nur Spaß.

Nimm dir also ein paar Minuten Zeit und konzentriere dich auf alles, das du magst. Egal was. Es können Menschen sein, Orte, Gefühle, Erlebnisse, Spielsachen, Gegenstände, Tätigkeiten, Essen, Getränke, Filme, Bücher, Kleider, die Natur usw.

Richte deine ganze Aufmerksamkeit darauf und schicke eine große Ladung Energie dahin. So kann es sich dank dem Gesetz der Anziehung vermehren. Außerdem trainierst du dabei den Fokus auf das Positive

Wenn man dieses Fokus-Spiel regelmäßig spielt, wird das Gehirn sozusagen auf Glück umgepolt. Negative Dinge fallen einem plötzlich gar nicht mehr auf. Man sieht sie entweder nicht mehr, oder bewertet sie ganz anders.

Das Glücks-Alphabet

(Kann allein oder mit mehreren gespielt werden)

Nenne zu jedem Buchstaben des Alphabets ein Wort, das dich glücklich macht, etwas das du liebst.

Zum Beispiel: Ananas, Berge, Comics, Delfine, Eis, Freunde...

Du kannst es auch mit positiven Gefühlen probieren (X und Y darfst du auslassen):

aufregend, begeistert, chillig, dankbar...

Glücks- und Dankbarkeits-Tagebuch

Führe ein Glücks- oder Dankbarkeits-Tagebuch!

Nimm dir täglich ein paar Minuten Zeit um aufzuschreiben, wofür du dankbar bist. Das kann ganz allgemein sein oder in Bezug auf den heutigen Tag. Was für Glücksmomente hast du heute erlebt?

Damit trainierst du deinen Fokus darauf, die guten Dinge stärker wahrzunehmen. Ausserdem löst diese Übung gute Gefühle in dir aus. Und das ist es ja, was wir überhaupt wollen: Uns glücklich und gut fühlen.

Abend-Reflexion

Besonders vor dem Schlafengehen solltest du nochmal achtsam auf den Tag zurückschauen.

Lass einzelne Szenen, die du heute erlebt hast, nochmal in deinem Kopfkino abspielen. Was ist gut gelaufen, was nicht so? Ja, schau dir auch an, was nicht so toll war. Stell dir die gleiche Szene nochmal vor, aber mit einem besseren Ausgang. Wie kannst du reagieren, um die Situation positiv zu erleben? Verurteile dich nicht. Lerne stattdessen daraus und nimm dir vor, es das nächste Mal besser zu machen.

Achte darauf, dass du auf alle Fälle mit etwas Positivem aufhörst. Wofür bist du dankbar? Was hat dir richtig Spaß gemacht?

Der Stärken-Fokus

Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Oft konzentrieren wir uns viel zu sehr auf die Schwächen. Das fängt leider schon in der Schule an: Da gibt es Nachhilfe und extra Übungsaufgaben für Fächer, in denen man schlecht ist. Der Fokus wird auf alles gerichtet, was nicht so gut läuft. Die Folge: Du programmierst deinem Gehirn ständig die Info ein, dass du nicht gut genug bist. So wirst du natürlich auch nie erfolgreich. Konzentriere dich stattdessen lieber auf deine Stärken. Mach sie dir bewusst und achte darauf, sie täglich in deinem Tun und Handeln einzusetzen.

Die Momentaufnahme

Was magst du in diesem Moment? Gerade jetzt! Schau dich um und benutze alle deine Sinne. Was magst du? Wichtig ist, dass du wirklich das Mögen fühlen kannst.

Vielleicht ist es das Lied, das gerade im Radio läuft. Oder das Vogelgezwitscher vor dem Fenster, der Geruch von leckerem Essen, die kuschelige Decke, in die du gerade eingewickelt bist...

Halte im Alltag immer mal wieder inne, nimm einen tiefen Atemzug und frage dich: Was ist jetzt gerade, in diesem Moment und an diesem Ort, ganz besonders gut? Nimm dir die Zeit, die du brauchst, um etwas wirklich Gutes zu finden und dich darauf zu fokussieren. Nimm wahr, wie sich das anfühlt.

Auch diese Übung dient wieder dazu, deinen Fokus auf das Gute in deinem Leben zu richten. Je öfter du sie machst, desto schneller sickert sie in dein Unterbewusstsein ein und richtet deinen Fokus wie auf Autopilot auf die positiven Sachen in deinem Leben. Und genau das ist es ja, was wir am Ende haben wollen: Einen Fokus, der sich automatisch auf die positiven Umstände, Personen und Dinge in deinem Leben konzentriert und dir dadurch positive Gedanken sendet.

Das Geheimnis des Lächelns

Wenn du dich glücklich fühlst und zufrieden bist, zaubert sich automatisch ein Lächeln auf dein Gesicht. Körper und Gemüt sind miteinander verbunden und wirken aufeinander ein. Deshalb kannst du diesen Prozess auch umdrehen: Lächle und du wirst dich gut fühlen. Lächle nur so für dich selbst. Und lächle deine Mitmenschen an. Wenn du dann noch ein Lächeln zurückbekommst, hast du auch noch Sahne auf dem Eis.

Glücksgefühle beschreiben

Wähle ein Gefühl aus, das sich toll anfühlt. (Freude, Verliebtheit, Begeisterung…)

Nun stell dir vor, du begegnest einem Alien, der dieses Gefühl nicht kennt. Beschreibe ihm dieses Gefühl! Wie genau fühlt es sich an?

Sobald du anfängst zu erklären, taucht das Gefühl schon in dir auf, denn du musst ganz in das Gefühl eintauchen, um es gut beschreiben zu können. Dadurch, dass du dich so intensiv mit dem Gefühl beschäftigst, lässt du es in dir entstehen.

Erinnere dich im Verlauf des Tages immer wieder an dieses Gefühl und lass es in dir aufleben, immer wieder. Hole es hervor und spüre es so deutlich und intensiv, wie du kannst.

Glück verbreiten - Acts of kindness

Ein paar Ideen, die du mit deinen Freunden oder auch allein machen kannst, um Glück zu verbreiten - und damit nicht nur andere glücklich zu machen, sondern auch dich selbst.

Smileys verschenken

Geh durch die Stadt, verteile Smiley-Ballone und wünsche allen einen wundervollen Tag.

Freundlichkeit verschenken

Gewöhne dir an, nette Dinge zu anderen zu sagen. Sei es ein Kompliment, ein Dankeschön oder ein Wunsch.

«Ich mag Ihre freundliche Stimme; sie hat einen sehr angenehmen Klang.»

«Diese Farbe steht dir super gut.»

«Danke, dass du meine Kleider gewaschen, gebügelt und gefalten hast, liebe Mama.»

«Danke, Papa, dass du so hart arbeitest, um uns ein gutes Leben zu ermöglichen.»

Anonyme Botschaften

Gewöhne dir an, nette Dinge zu anderen zu sagen. Sei es ein Kompliment, ein Dankeschön oder ein Wunsch.

Lächle und du fühlst dich gleich besser.

Folge deinen Träumen! Sei mutig!

Erhelle die Welt mit deinem Strahlen!

Hast du heute schon gezeigt, wie groß dein Herz ist?

Ist das Leben nicht ein unermessliches Wunder?

Wo es Freundlichkeit gibt, da ist auch Magie.

Danke für alles, was du anderen gibst.

"Bedenkt, bevor der Tag vergeht, für etwas Spaß ist’s nie zu spät!“

- Mary Poppins

Schreibe sie auf Steine und verteile sie entlang Wanderwegen.

Schreib sie mit Kreide auf die Strasse.

Schreib sie auf kleine Zettel und klebe sie auf Produkte im Supermarkt oder an Fussgängerampeln.

Schreib sie auf eine schöne Karte und verschenke sie an wildfremde Leute, ohne dass sie es merken. (Leg sie heimlich in einen Einkaufswagen. Steck sie in Briefkästen…)

Geld verschenken

Verstecke kleine Noten oder Münzen an allerlei Orten in der Öffentlichkeit, so dass andere Leute sie finden können. (In einem Buch in der Bibliothek, in einem Blumentopf…)

Es macht irre Spaß, Geld so zu verschenken ohne dafür Dank zu bekommen. Das gibt dir eine ganz andere Haltung zum Thema Geld.

AUTHOR

Rebecca Schibli

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